Lukas war genervt. Während er seine
Küche aufräumte, fragte er sich zum wiederholten Male, warum er
sich hatte überreden lassen, obwohl er überhaupt keine Lust dazu
hatte. Lara hatte ihn einfach überrumpelt mit ihrer Frage und er
hatte nicht ablehnen können. Grummelnd verstaute er einige Töpfe in
den Tiefen seines Küchenschrankes und überblickte dann die nun frei
gewordenen Arbeitsflächen. Der Platz würde wohl reichen um zu zweit
tätig zu werden und wie abgesprochen Kuchen und Kekse zu backen.
Lukas seufzte. Er hasste Kochen, Backen und alle anderen aufwändigen
Arten der Nahrungszubereitung und versuchte sie stets so gut es ging
zu vermeiden. Dieses zuckersüße Lächeln, als sie ihn gefragt
hatte, hatte seine gesamte Abwehr einfach hinweg gefegt. Er seufzte
ein weiteres Mal, als es klingelte.
Laras Lächeln, das sie ihm
präsentierte und das dem von neulich sehr ähnelte, ließ ihn seinen
Groll etwas vergessen. Sie pellte ihren schlanken Körper aus ihrem
Wintermantel, während sie sich mehrmals fröhlich und
überschwänglich bei ihm für seine Zeit und Hilfe bedankte. Lukas
brummte nur etwas zur Antwort, war allerdings ein wenig besänftigt,
während er sie in die Küche begleitete. Sie ließ einen
fachmännischen Blick über die Küchengeräte streifen und nickte
zufrieden.
„Du hast dir ja richtig Mühe beim
Aufräumen gegeben“, neckte sie ihn zwinkernd.
Lukas zuckte mit den Schultern und
grinste leicht. „Wollen wir dann beginnen?“
„Sofort. Ich will mich noch umziehen,
du kannst aber schon mal anfangen und alles bereit stellen.“
Lara drückte ihm ein Kochbuch in die
Hand, das auf mehreren Seiten mit Lesezeichen versehen war, dann
rauschte sie mit ihrem Rucksack bewaffnet ins Badezimmer und ließ
Lukas etwas ratlos zurück. Zögerlich blätterte er in dem Buch und
begann verschiedene Küchengeräte, Mixer, Schüsseln und ähnliches
bereit zu stellen, aus einem Schrank suchte er ein Paket Mehl und
Zucker heraus, ebenso fand er in seinem Kühlschrank Margarine und
Eier. All seine Fundstücke ordnete er langsam und sorgsam auf den
Arbeitsflächen an und wartete ungeduldig auf Laras Rückkehr. Ein
weiterer Seufzer drang aus seiner Kehle, als er auf seine Uhr
schaute. Es konnte doch nicht so lange dauern sich umzuziehen.
Als Lara die Küche wieder betrat,
hatte Lukas bereits begonnen die Zutaten für das erste Rezept
abzuwiegen und hob nur kurz den Blick um ihre Rückkehr zu würdigen,
dann widmete er sich wieder der akkuraten Bemessung des Zuckers.
„Da bin ich auch schon wieder. Oh, du
bist ja schon fleissig“, zwitscherte sie und trat näher an Lukas
heran um ihm über die Schulter zu schauen.
„Wird ja auch Zeit“, brummte Lukas,
dann erst erreichte die Information, die seine Augen gerade
aufgenommen hatten, sein bewusstes Gehirn. Langsam drehte Lukas sich
zu Lara um und ließ seinen Blick über ihren Körper wandern.
„Gut Ding will eben Weile haben“,
erklärte sie unschuldig, während sie demonstrativ in die
Rührschüssel blickte. Lukas nickte nur verwirrt und starrte sie
weiterhin an. Sie hatte eine lange Schürze angelegt, die in ihrem
Nacken und hinter ihrem Rücken zugeknotet war, so dass ihr
Oberkörper bis kurz über ihre Knie vor Teigspritzern geschützt war
– unter der Schürze jedoch war sie nackt.
„Warum...“, begann er, doch sie
drehte sich einfach um und schnappte sich ebenfalls eine Schüssel.
„Ich fange dann schon mal hier drüben
an, mach du da mal weiter.“ Mit offenem Mund starrte Lukas nun auf
ihre Rückseite, ihre dunklen Haare fielen über die helle Haut ihres
Rückens hinab, der in einem höchst wohl geformten Hintern endete,
welcher wiederum in zwei hübsche Beine überging...
„Mund zu und Teig anrühren!“
kommandierte Lara belustigt ohne sich umzudrehen. Lukas schüttelte
einmal den Kopf und schaffte es sich von dem fesselnden Anblick
loszureißen. Er musste die nächsten Anweisungen des Rezeptes
mehrmals lesen, seine Konzentration arbeitete nur eingeschränkt.
„Ich bräuchte auch einmal den
Zucker.“ Der Klang ihrer Stimme dicht an seinem Ohr ließ ihn
leicht zusammenzucken, sie stand direkt hinter ihm und beugte sich
vor um die Packung zu erreichen. Dabei drückte sie sich wie zufällig
gegen ihn, er musste hart schlucken, als er ihre Brüste an seinem
Rücken spürte, seine Hose wurde ihm merklich zu eng und er wollte
nichts mehr als sich umdrehen und... doch als er sich tatsächlich
umdrehte, hatte sie den Zucker gepackt und war zu ihrem eigenen
Arbeitsplatz in seiner Küche zurückgekehrt.
„Danke schön“, die Unschuld, die
sie in jedes ihrer Worte legte, machte ihn fast wahnsinnig.
Dergestalt abgelenkt war es kein Wunder, dass Lukas, obwohl er vor
Lara mit dem Anrühren seines Teiges begonnen hatte, noch immer nicht
fertig war, als sie bereits seine Hilfe beim Ausrollen erfragte.
„Du bist doch sicher etwas stärker
als ich“, ihre Hand glitt sanft über seine, als sie das Nudelholz
überreichte, was einen Schauder bei ihm auslöste, „schön feste!“
Mit trockenem Hals und klopfendem Herzen begann Lukas den Teig dünn
auszurollen, Lara lehnte neben ihm an der Spüle und er konnte den
Blick nur schwer von ihr wenden. Die Schürze bedeckte in dieser
Position nur das nötigste, er konnte die Ansätze ihrer festen
Brüste erkennen, sein Blick wanderte über ihre Hüften tiefer bis
zu ihren Schenkeln und er rollte sich das Nudelholz fast über die
eigenen Finger. Lara kicherte.
„Ich zeige dir mal, wie das
geht.“
Bei diesen Worten griff sie nach dem Küchengerät und schob ihn ein wenig von der Arbeitsfläche fort, so dass sie vor ihm stand. Mit gleichmäßigen Bewegungen rollte sie den Teig glatt, wobei ihr runder kleiner Hintern bei jedem Ruck vorwärts über seinen Schritt strich. Lukas seufzte leise, sie musste seine Erregung nun auch spüren, sie musste merken, wie sehr er sie wollte und wie wenig ihn das Backen noch interessierte. Doch sie ließ sich nichts anmerken und erklärte ihm ausführlich die richtige Rolltechnik, den richtigen Einsatz von Mehl („nicht zu viel und nicht zu wenig!“) und die richtige Teigdicke, die man anstreben sollte.
Bei diesen Worten griff sie nach dem Küchengerät und schob ihn ein wenig von der Arbeitsfläche fort, so dass sie vor ihm stand. Mit gleichmäßigen Bewegungen rollte sie den Teig glatt, wobei ihr runder kleiner Hintern bei jedem Ruck vorwärts über seinen Schritt strich. Lukas seufzte leise, sie musste seine Erregung nun auch spüren, sie musste merken, wie sehr er sie wollte und wie wenig ihn das Backen noch interessierte. Doch sie ließ sich nichts anmerken und erklärte ihm ausführlich die richtige Rolltechnik, den richtigen Einsatz von Mehl („nicht zu viel und nicht zu wenig!“) und die richtige Teigdicke, die man anstreben sollte.
Er konnte sich nichts davon merken.
Seine Gedanken galten einzig und allein dem schlanken Körper direkt
vor ihm, er nahm seinen Mut zusammen und legte seine Hände auf ihre
Hüften. Als kein Protest kam, begann er sie zu streicheln, übte
sanften Druck aus, so dass sie ihr Becken leicht kreisend an seinem
rieb. Lukas wünschte sich, dass dieser Moment niemals enden sollte,
doch gerade, als er einen Schritt weiter gehen wollte, schob Lara ihn
sanft von sich weg und drehte sich zu ihm um.
„Hast du nicht etwas vergessen?“
Herausfordernd grinste sie ihn an. Sein Gesicht näherte sich dem
ihren, doch sie zwinkerte ihm frech zu und hielt ihm ein paar runde
Metallformen hin. „Ausstechen habe ich gemeint.“
Widerstrebend griff er nach den Formen
und begann sehr nachlässig und eilig Kekse aus dem Teig zu stechen
und auf ein Blech zu verfrachten. Lächelnd unterstützte Lara ihn
dabei und so konnten sie nach wenigen Minuten diesen Arbeitsschritt
abschließen.
„Ich mach' das schon“, sagte sie
und griff nach dem Blech. Sie musste sich tief bücken um es in den
Ofen zu schieben und Lukas fielen fast die Augen heraus, da sie ihre
Rückseite dabei ihm zuwandte. Mit gerötetem Gesicht richtete sie
sich wieder auf und schaute ihn durchdringend an.
„Die brauchen jetzt mindestens 15
Minuten. Wir haben also etwas Wartezeit...“ Mit einem Schritt war
Lukas bei ihr und drückte sie an sich. Ihre Lippen fanden sich zu
einem langen tiefen Kuss, er spürte ihre Hand, die ungeduldig seine
Hose zu öffnen versuchte. Er umklammerte sie und hob sie in die
Höhe, setzte sie auf der Arbeitsfläche ab, die sie eben noch zum
Ausrollen und Ausstechen des Teiges benutzt hatten. Das Mehl störte
keinen von beiden, Lukas löste die Knoten ihrer Schürze, als sie
endlich den Verschluss seiner Hose überwunden hatte. Erregt glitt
seine Hand über ihren Körper, fuhr alle Kurven nach.
„Ich will dich spüren, jetzt,
sofort!“ keuchte sie in sein Ohr und er drückte ihre Beine
auseinander. Erneut küsste er sie lange, tief und leidenschaftlich
und während ihre Zungen umeinander kreisten, drang er in sie ein. Er
spürte ihre Hitze, ihre Nässe, erkannte, wie sehr auch sie erregt
worden war durch ihr Spiel und hörte ihr erlöstes Stöhnen. Laras
Hände griffen um ihn herum, ihre Fingernägel gruben sich in seinen
Po, drückten ihn an sich, als er begann mit steigendem Tempo in sie
zu stoßen. Ihr Stöhnen wurde jedes Mal lauter und ekstatischer,
Lukas spürte nach kurzer Zeit, wie ihr Körper begann zu zucken und
sich unter ihm zu winden. Ihre Atmung wurde unregelmäßig, dann
verkrampfte sie sich, schrie ihren Höhepunkt heraus, ihre Nägel
krallten sich tief in seinen Rücken und hinterließen rote
Kratzspuren. Durch die ganze Situation erregt konnte auch Lukas sich
in diesem Augenblick nicht mehr halten, noch während sie sich um ihn
zusammenzog, kam er keuchend, zuckend tief in ihr. Beide atmeten
einige Minuten schwer und mussten zunächst ihre Gedanken ordnen,
dann flüsterte Lara kichernd: „Ich hoffe, das reicht dir als
kleine Entschädigung für den Stress mit dem Backen.“ Lukas
grinste sie an und warf einen Blick auf ihr Kochbuch und die
zahlreichen noch immer darin steckenden Lesezeichen. „Na ja... das
war ja anscheinend erst der Anfang.“
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