Montag, 30. Dezember 2013

Sommernachtsträume

Der Sommer ist eine wunderbare Jahreszeit, doch in jedem Jahr gibt es einige Tage, an denen man sich, wenn es möglich ist, erst in den kühleren Abendstunden aus dem Haus traut, wenn die Sonne nicht mehr so unbarmherzig vom Himmel brennt. Ein solcher Tag war es auch, an dem ich noch einen Abendspaziergang machte um die leicht abgekühlte, aber noch immer warme Luft auf meiner Haut zu genießen und der stickigen Enge meiner Wohnung zu entfliehen. Die Nächte waren kurz zu dieser Zeit und man hatte das Gefühl, es würde gar nicht dunkel werden und da ich ohnehin noch zu Lernen hatte, nahm ich ein Buch mit um es in der Nähe des Wassers zu lesen. Auf dem Weg am Fluss entlang begegneten mir immer wieder verliebte Pärchen, die auch durch die Wärme nach draußen getrieben worden waren und sich jetzt auf den Parkbänken räkelten. Diskret beschleunigte ich jedes Mal meine Schritte, denn die meisten wirkten so, als wollten sie eher nicht gestört werden, was ich verstehen konnte. Nach einigen Minuten Fußweg erreichte ich den Ort, von dem ich gehofft hatte, dass er unbesetzt wäre. Meine Hoffnung erfüllte sich, es handelte sich um einige Bänke, die etwas abgelegen von den Hauptwegen inmitten von Bäumen standen und offenbar für die anderen Abendschwärmer aufgrund der relativ weiten Entfernung vom Wasser nicht so interessant waren. Mit einem glücklichen Seufzer ließ ich mich nieder und vertiefte mich in meine Fachliteratur.

Die Freude über Ruhe und Frieden währte jedoch nur kurz, denn es näherten sich Schritte, ich hörte leise Worte und Kichern und blickte leicht genervt von meinem Buch auf. Ein junges Pärchen näherte sich über den schmalen Pfad, blieb kurz stehen und flüsterte, als es mich sah und ging dann rumalbernd weiter. Die beiden steuerten eine andere Bank an, schräg gegenüber von meiner und ließen sich dort nieder. Ich überlegte kurz, ob ich das Feld räumen sollte, damit die beiden ungestört wären, doch mit etwas Trotz kam mir in den Sinn, dass ich zuerst hier gewesen war und sie sich einen anderen Ort suchen könnten, wenn ich sie störte. Ich wandte meinen Blick wieder von den beiden ab und begann mit dem nächsten Kapitel, das meine gesamte Aufmerksamkeit fesselte. In der Tat war ich eine Weile mit diesem Kapitel beschäftigt, doch irgendwann blickte ich wieder auf, möglicherweise, da die Geräusche auf der Bank gegenüber sich verändert hatten.

Ich musste tatsächlich zweimal hinsehen, die beiden saßen schräg nebeneinander und küssten sich innig, wenn sich die Münder kurz trennten, war ein leises Stöhnen von beiden zu hören. Das lag wahrscheinlich daran, dass ihre Hand sich in seiner geöffneten Hose bewegte, während die seine unter ihrem Rock verschwunden war. Ich schluckte und zwang mich dazu wieder auf mein Buch zu schauen, ich wollte die beiden nicht stören und hatte selbst noch einiges zu lesen. Doch immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich einen schnellen Blick hinüber warf und ich musste diverse Absätze mehrfach lesen aus Mangel an Konzentration. Es gehörte eine gehörige Menge an Willenskraft dazu das Treiben der beiden schließlich doch zu ignorieren und das nächste Kapitel durchzugehen.

Als ich das nächste Mal meine Aufmerksamkeit von meinem Buch weg und der anderen Bank zu wandte, waren die beiden offensichtlich bereits mehrere Schritte weiter. Ich traute meinen Augen kaum und starrte wohl auch ein wenig, sie hatte es sich auf seinem Schoß bequem gemacht, den Rücken ihm zugewandt, die Beine leicht gespreizt, bewegte sie ihre Hüften in Kreisen und auf und ab. Ich konnte bisher nur vermuten, was dort geschah, da ihr kurzer, schwarzer Rock geschickt über ihrer beider Hüften fiel und mir den Blick zwischen ihre Beine versperrte. Ich musste erneut schlucken, mein Hals war trocken, da trafen sich unsere Blicke. Ich wurde etwas rot, fühlte mich ertappt und wollte schon wieder demonstrativ auf mein Buch starren, da grinste sie, zwinkerte mir zu und bewegte sich etwas schneller auf ihrem Freund, wobei sie vernehmlich stöhnte. Fasziniert blieb mein Blick auf ihrem Gesicht haften, sie hatte sichtlich Spaß sowohl an dem, was sie tat, als auch an der Tatsache, dass ich zuschaute.

Das Buch hatte ich schon längst vergessen, äußerst frech grinsend ließ sie ihre Hände auf ihren Rocksaum sinken und hob ihn langsam an. Meine Augen wurden größer, als ich sah, was ich schon ahnte. Sie trug nichts darunter, seine Hose war geöffnet und etwas heruntergezogen und ich konnte seinen harten Schwanz sehen, der bei jeder ihrer Bewegungen in ihr verschwand. Schnell sah ich ihr wieder in die Augen, sie zwinkerte mir erneut zu, ihr Grinsen wurde breiter. Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte, doch als sie mit ihrer Hand eine Bewegung machte, als wolle sie mich heran winken und sich dabei mit der Zunge lasziv über die Lippen fuhr, schwanden alle meine Bedenken.

Ich klappte das Buch zu, das noch immer auf meinem Schoß ruhte, legte es neben mir auf die Bank und erhob mich langsam. Als ich näher trat, fiel ihr Blick auf die sich deutlich auf meiner Hose abzeichnende Beule in meinem Schritt. Sie beugte sich vor, ihre Hüfte unterbrach dabei nicht die Auf- und Abbewegung, die ihren Partner unter ihr stöhnen ließ. Seine Hände griffen um ihren Körper herum und zogen ihr dünnes Top herunter, ihre wohlgeformten Brüste wurden sichtbar, die sofort von seinen Fingern in Beschlag genommen wurden. „Sie scheint sich nicht viel aus Unterwäsche zu machen“, dachte ich noch, da fanden ihre Hände bereits den Verschluss meiner Hose und lösten ihn. Wenige geschickte Griffe ihrerseits später stand ich mit entblößtem Unterleib vor ihr, ihr Grinsen war noch einen Moment zu sehen, dann schlossen sich ihre Lippen um mich. Ich konnte ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken, als sie begann im Rhythmus ihrer Hüfte auch ihren Kopf vor und zurück zu bewegen. Meine Hände vergruben sich in ihr Haar, ich konnte die Hände ihrer Freundes sehen, die ihre Brüste fest umgriffen hielten, kneteten, ihre Brustwarzen zwickten.

Ein dumpfes Stöhnen drang aus ihrer Kehle, als sie das Tempo ihrer Bewegungen erhöhte. Immer wieder drangen wir beide tief in sie ein, ich genoss ihre Lippen und ihre Zunge, die mich mit äußerster Geschicklichkeit bearbeiteten. Sein Atem wurde ebenfalls schwerer, sein Stöhnen erklang langsam abgehackter, ich konnte sehen, wie sehr er sich beherrschen musste, erregte ihn doch die Situation extrem. Sie schien dies ebenfalls zu spüren, denn plötzlich stoppte sie in ihrer Bewegung, mein Schwanz glitt aus ihrem Mund, sie grinste jeden von uns einmal an, bevor sie sagte: „Zeit, die Plätze zu tauschen.“ Sie erhob sich von seinem Schoß und ließ mich auf der Bank Platz nehmen, bevor sie sich wieder setzte. Ich glitt komplett in sie hinein und stöhnte laut auf. Ich spürte ihre Nässe, ihre Enge, ihre Erregung, als sie begann sich zu bewegen. Sie lehnte ihren Oberkörper zurück, ihre Haare strichen durch mein Gesicht, ihre Hüfte begann zu kreisen, so dass ich ihre Beweglichkeit nur bewundern konnte.

Ihr Freund indes nahm nicht meine Position ein, sondern hockte sich hin, beugte sich vor, so dass sein Kopf zwischen ihren gespreizten Beinen war. Ich schaute um sie herum und sah, dass er seine Zunge zum Einsatz brachte, ihren feuchten Kitzler leckte und an ihm saugte. Sie stöhnte laut und erregt, ließ ihre Hüften noch wilder kreisen und wenn zufällig jemand des Weges gekommen wäre, hätte er sie sicherlich schon auf längere Entfernung gehört. Ihre Hand vergrub sich in seinen Haaren, presste sein Gesicht fest gegen ihren Schritt, sie gab sich ganz ihrer Erregung hin. Ich ließ mich völlig von ihrem Spiel mitreißen, meine Hände glitten über ihren Körper, ich spürte, wie er unter meiner Berührung zuckte, fühlte ihre harten Brustwarzen, strich über ihre Taille, biss und küsste ihren Hals. Ihr Partner trieb sie dabei immer näher an ihren Höhepunkt, wenn ich aus ihr herausglitt, leckte seine Zunge jedes Mal kurz über meinen Schwanz, bevor er sich wieder in sie bohrte. Auch ich spürte, dass ich mich bald nicht mehr würde kontrollieren können. Kaum hatte ich dies realisiert, kam sie. Ihr ganzer Körper zuckte und schüttelte sich, sie schrie ihren Orgasmus hinaus in die immer noch recht helle Nacht, ihre Hand verkrampfte sich im Haarschopf ihres Freundes.

Das pulsierende Gefühl, das ihren Körper erfasste, gab auch mir den Rest, ich stieß noch ein letztes Mal tief in sie, dann kam auch ich keuchend und zitternd. Während wir noch versuchten unsere Herzschläge und unsere Atmung zu beruhigen und von der Schwelle herunterzukommen, hatte ihr Freund sich bereits erhoben. Nur zwei kräftige Handbewegungen waren nötig, dann gab es auch für ihn kein Halten mehr. Er hatte gut gezielt und traf ihren Oberkörper, ihre Brüste, ihren Bauch. Sie erhob sich, ihre Beine zitterten und gaben leicht unter ihr nach, doch das Grinsen war wieder auf ihren Lippen erschienen, während es an ihrem Körper und ihren Beinen herab tropfte. „Nun kannst du dich wieder deinem Buch widmen“, sagte sie und zwinkerte.

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