Der Sommer ist eine wunderbare
Jahreszeit, doch in jedem Jahr gibt es einige Tage, an denen man
sich, wenn es möglich ist, erst in den kühleren Abendstunden aus
dem Haus traut, wenn die Sonne nicht mehr so unbarmherzig vom Himmel
brennt. Ein solcher Tag war es auch, an dem ich noch einen
Abendspaziergang machte um die leicht abgekühlte, aber noch immer
warme Luft auf meiner Haut zu genießen und der stickigen Enge meiner
Wohnung zu entfliehen. Die Nächte waren kurz zu dieser Zeit und man
hatte das Gefühl, es würde gar nicht dunkel werden und da ich
ohnehin noch zu Lernen hatte, nahm ich ein Buch mit um es in der Nähe
des Wassers zu lesen. Auf dem Weg am Fluss entlang begegneten mir
immer wieder verliebte Pärchen, die auch durch die Wärme nach
draußen getrieben worden waren und sich jetzt auf den Parkbänken
räkelten. Diskret beschleunigte ich jedes Mal meine Schritte, denn
die meisten wirkten so, als wollten sie eher nicht gestört werden,
was ich verstehen konnte. Nach einigen Minuten Fußweg erreichte ich
den Ort, von dem ich gehofft hatte, dass er unbesetzt wäre. Meine
Hoffnung erfüllte sich, es handelte sich um einige Bänke, die etwas
abgelegen von den Hauptwegen inmitten von Bäumen standen und
offenbar für die anderen Abendschwärmer aufgrund der relativ weiten
Entfernung vom Wasser nicht so interessant waren. Mit einem
glücklichen Seufzer ließ ich mich nieder und vertiefte mich in
meine Fachliteratur.
Die Freude über Ruhe und Frieden
währte jedoch nur kurz, denn es näherten sich Schritte, ich hörte
leise Worte und Kichern und blickte leicht genervt von meinem Buch
auf. Ein junges Pärchen näherte sich über den schmalen Pfad, blieb
kurz stehen und flüsterte, als es mich sah und ging dann rumalbernd
weiter. Die beiden steuerten eine andere Bank an, schräg gegenüber
von meiner und ließen sich dort nieder. Ich überlegte kurz, ob ich
das Feld räumen sollte, damit die beiden ungestört wären, doch mit
etwas Trotz kam mir in den Sinn, dass ich zuerst hier gewesen war und
sie sich einen anderen Ort suchen könnten, wenn ich sie störte. Ich
wandte meinen Blick wieder von den beiden ab und begann mit dem
nächsten Kapitel, das meine gesamte Aufmerksamkeit fesselte. In der
Tat war ich eine Weile mit diesem Kapitel beschäftigt, doch
irgendwann blickte ich wieder auf, möglicherweise, da die Geräusche
auf der Bank gegenüber sich verändert hatten.
Ich musste
tatsächlich zweimal hinsehen, die beiden saßen schräg
nebeneinander und küssten sich innig, wenn sich die Münder kurz
trennten, war ein leises Stöhnen von beiden zu hören. Das lag
wahrscheinlich daran, dass ihre Hand sich in seiner geöffneten Hose
bewegte, während die seine unter ihrem Rock verschwunden war. Ich
schluckte und zwang mich dazu wieder auf mein Buch zu schauen, ich
wollte die beiden nicht stören und hatte selbst noch einiges zu
lesen. Doch immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich einen
schnellen Blick hinüber warf und ich musste diverse Absätze
mehrfach lesen aus Mangel an Konzentration. Es gehörte eine gehörige
Menge an Willenskraft dazu das Treiben der beiden schließlich doch
zu ignorieren und das nächste Kapitel durchzugehen.
Als ich das nächste
Mal meine Aufmerksamkeit von meinem Buch weg und der anderen Bank zu
wandte, waren die beiden offensichtlich bereits mehrere Schritte
weiter. Ich traute meinen Augen kaum und starrte wohl auch ein wenig,
sie hatte es sich auf seinem Schoß bequem gemacht, den Rücken ihm
zugewandt, die Beine leicht gespreizt, bewegte sie ihre Hüften in
Kreisen und auf und ab. Ich konnte bisher nur vermuten, was dort
geschah, da ihr kurzer, schwarzer Rock geschickt über ihrer beider
Hüften fiel und mir den Blick zwischen ihre Beine versperrte. Ich
musste erneut schlucken, mein Hals war trocken, da trafen sich unsere
Blicke. Ich wurde etwas rot, fühlte mich ertappt und wollte schon
wieder demonstrativ auf mein Buch starren, da grinste sie, zwinkerte
mir zu und bewegte sich etwas schneller auf ihrem Freund, wobei sie
vernehmlich stöhnte. Fasziniert blieb mein Blick auf ihrem Gesicht
haften, sie hatte sichtlich Spaß sowohl an dem, was sie tat, als
auch an der Tatsache, dass ich zuschaute.
Das
Buch hatte ich schon längst vergessen, äußerst frech grinsend ließ
sie ihre Hände auf ihren Rocksaum sinken und hob ihn langsam an.
Meine Augen wurden größer, als ich sah, was ich schon ahnte. Sie
trug nichts darunter, seine Hose war geöffnet und etwas
heruntergezogen und ich konnte seinen harten Schwanz sehen, der bei
jeder ihrer Bewegungen in ihr verschwand. Schnell sah ich ihr wieder
in die Augen, sie zwinkerte mir erneut zu, ihr Grinsen wurde breiter.
Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte, doch als sie
mit ihrer Hand eine Bewegung machte, als wolle sie mich heran winken
und sich dabei mit der Zunge lasziv über die Lippen fuhr, schwanden
alle meine Bedenken.
Ich klappte das
Buch zu, das noch immer auf meinem Schoß ruhte, legte es neben mir
auf die Bank und erhob mich langsam. Als ich näher trat, fiel ihr
Blick auf die sich deutlich auf meiner Hose abzeichnende Beule in
meinem Schritt. Sie beugte sich vor, ihre Hüfte unterbrach dabei
nicht die Auf- und Abbewegung, die ihren Partner unter ihr stöhnen
ließ. Seine Hände griffen um ihren Körper herum und zogen ihr
dünnes Top herunter, ihre wohlgeformten Brüste wurden sichtbar, die
sofort von seinen Fingern in Beschlag genommen wurden. „Sie scheint
sich nicht viel aus Unterwäsche zu machen“, dachte ich noch, da
fanden ihre Hände bereits den Verschluss meiner Hose und lösten
ihn. Wenige geschickte Griffe ihrerseits später stand ich mit
entblößtem Unterleib vor ihr, ihr Grinsen war noch einen Moment zu
sehen, dann schlossen sich ihre Lippen um mich. Ich konnte ein lautes
Stöhnen nicht unterdrücken, als sie begann im Rhythmus ihrer Hüfte
auch ihren Kopf vor und zurück zu bewegen. Meine Hände vergruben
sich in ihr Haar, ich konnte die Hände ihrer Freundes sehen, die
ihre Brüste fest umgriffen hielten, kneteten, ihre Brustwarzen
zwickten.
Ein dumpfes Stöhnen
drang aus ihrer Kehle, als sie das Tempo ihrer Bewegungen erhöhte.
Immer wieder drangen wir beide tief in sie ein, ich genoss ihre
Lippen und ihre Zunge, die mich mit äußerster Geschicklichkeit
bearbeiteten. Sein Atem wurde ebenfalls schwerer, sein Stöhnen
erklang langsam abgehackter, ich konnte sehen, wie sehr er sich
beherrschen musste, erregte ihn doch die Situation extrem. Sie schien
dies ebenfalls zu spüren, denn plötzlich stoppte sie in ihrer
Bewegung, mein Schwanz glitt aus ihrem Mund, sie grinste jeden von
uns einmal an, bevor sie sagte: „Zeit, die Plätze zu tauschen.“
Sie erhob sich von seinem Schoß und ließ mich auf der Bank Platz
nehmen, bevor sie sich wieder setzte. Ich glitt komplett in sie
hinein und stöhnte laut auf. Ich spürte ihre Nässe, ihre Enge,
ihre Erregung, als sie begann sich zu bewegen. Sie lehnte ihren
Oberkörper zurück, ihre Haare strichen durch mein Gesicht, ihre
Hüfte begann zu kreisen, so dass ich ihre Beweglichkeit nur
bewundern konnte.
Ihr Freund indes
nahm nicht meine Position ein, sondern hockte sich hin, beugte sich
vor, so dass sein Kopf zwischen ihren gespreizten Beinen war. Ich
schaute um sie herum und sah, dass er seine Zunge zum Einsatz
brachte, ihren feuchten Kitzler leckte und an ihm saugte. Sie stöhnte
laut und erregt, ließ ihre Hüften noch wilder kreisen und wenn
zufällig jemand des Weges gekommen wäre, hätte er sie sicherlich
schon auf längere Entfernung gehört. Ihre Hand vergrub sich in
seinen Haaren, presste sein Gesicht fest gegen ihren Schritt, sie gab
sich ganz ihrer Erregung hin. Ich ließ mich völlig von ihrem Spiel
mitreißen, meine Hände glitten über ihren Körper, ich spürte,
wie er unter meiner Berührung zuckte, fühlte ihre harten
Brustwarzen, strich über ihre Taille, biss und küsste ihren Hals.
Ihr Partner trieb sie dabei immer näher an ihren Höhepunkt, wenn
ich aus ihr herausglitt, leckte seine Zunge jedes Mal kurz über
meinen Schwanz, bevor er sich wieder in sie bohrte. Auch ich spürte,
dass ich mich bald nicht mehr würde kontrollieren können. Kaum
hatte ich dies realisiert, kam sie. Ihr ganzer Körper zuckte und
schüttelte sich, sie schrie ihren Orgasmus hinaus in die immer noch
recht helle Nacht, ihre Hand verkrampfte sich im Haarschopf ihres
Freundes.
Das pulsierende
Gefühl, das ihren Körper erfasste, gab auch mir den Rest, ich stieß
noch ein letztes Mal tief in sie, dann kam auch ich keuchend und
zitternd. Während wir noch versuchten unsere Herzschläge und unsere
Atmung zu beruhigen und von der Schwelle herunterzukommen, hatte ihr
Freund sich bereits erhoben. Nur zwei kräftige Handbewegungen waren
nötig, dann gab es auch für ihn kein Halten mehr. Er hatte gut
gezielt und traf ihren Oberkörper, ihre Brüste, ihren Bauch. Sie
erhob sich, ihre Beine zitterten und gaben leicht unter ihr nach,
doch das Grinsen war wieder auf ihren Lippen erschienen, während es
an ihrem Körper und ihren Beinen herab tropfte. „Nun kannst du
dich wieder deinem Buch widmen“, sagte sie und zwinkerte.
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