Dienstag, 19. Januar 2016

Man darf träumen...

Wie ausgemacht bleibe ich still und unbewegt auf meinem Stuhl in der dunklen Ecke des Zimmers sitzen, auch wenn es mir sehr schwer fällt, nichts zu tun. Ihr habt es euch auf dem Bett bequem gemacht und einander eng umschlungen. Von eurer Kleidung ist nicht mehr viel zu sehen, doch ich habe hauptsächlich Augen für eure Lippen, die sich immer wieder treffen, die langen Küsse, die ihr austauscht. Ich sehe, wie ihre Hand über deinen Körper gleitet, auch noch die letzten Reste enthüllt. Dein Kopf fällt zurück, als ihrer an dir herab gleitet, deine Augen sind geschlossen, du atmest tief durch den leicht geöffneten Mund. Deine Wangen sind gerötet und du streichst über ihren Rücken. Sie beginnt an deinem Hals, deiner Schulter, wandert dann weiter zu deinen wundervollen Brüsten, denen sie sich sehr ausgiebig widmet.

Meine Hände krampfen sich um die Lehne des Stuhls, wenn ich doch nur aufstehen und mich zu euch gesellen könnte. Oder mich zumindest berühren könnte, doch es geht nicht.

Sie macht weiter. Streicht über deine Hüfte. Über deine Schenkel. Drückt mit sanftem Nachdruck deine Beine auseinander. Ich sehe, wie ihre Hand dort verschwindet, sehe, wie dein Körper sich aufbäumt, als sie den richtigen Punkt findet, sehe ihr erregtes Lächeln, als sie deine Reaktion beobachtet. In langsamem Rhythmus bewegt sie ihre Finger zwischen deinen Beinen, gibt dir immer wieder leidenschaftliche Küsse. Du kannst dein Stöhnen nun nicht mehr unterdrücken und auch mir wird sehr warm.

Mit aller Willenskraft bleibe ich auf meinem Beobachtungsplatz. Ich weiß das Privileg, dass ihr mich hier bei euch duldet, zu schätzen und will euch nicht enttäuschen. Und doch bringen mich die beiden wunderschönen Frauen vor mir fast um den Verstand, ich kann den Blick nicht von euch abwenden.

Sie hat mittlerweile eine neue Position zwischen deinen Beinen eingenommen. Dein Oberschenkel verdeckt meinen Blick auf das Geschehen, doch die Bewegungen ihres Armes und ihres Kopfes sprechen Bände. Du genießt und stöhnst erregt, deine Hand streicht über ihre Haare. Sie spielt mit deinen harten Brustwarzen, während sie dich immer weiter deinem Höhepunkt entgegen treibt. Ich erkenne sie, die kleinen Zeichen. Deine Hände verkrampfen sich. Dein Körper biegt sich. Dein Kopf dreht sich hin und her und du drückst den ihren fester zwischen deine Schenkel. Als du den Moment erreichst, schaust du mir quer durch den Raum in die Augen.

Ich schlucke trocken, meine eigene Erregung ist deiner sehr nahe. Ich liebe es dich in diesem Moment zu sehen, wie dein Körper danach zittert, du selig lächelst und dein Atem langsam wieder gleichmäßig wird. Wenn ich es dürfte, würde ich dich nun so gerne in den Arm nehmen.

Ihr küsst euch. Lang, intensiv, du drückst sie fest an dich, streichelst ihren Körper. Während sie noch über dir ist, rutschst du hinab, küsst ihren Körper herunter. Auch ihr Gesicht verzerrt sich nun erregt, dein Mund findet sein Ziel. Sie hockt über dir, ihr Po auf deiner Brust, dein Mund zwischen ihren Beinen. Sie legt ihren Kopf in den Nacken, während deine Zunge ihre Pflicht tut. Auch ihr Blick wandert immer wieder zu mir, sie zeigt mir ihr etwas freches Lächeln. Als sie ihren Höhepunkt hat, schreit sie leise auf, gräbt ihre Haare in deinen Schopf. Ihre Augen sind geschlossen, während sie auf deinem Mund hin und her zuckt. Einen Augenblick verharrt sie noch so über dir, dann erst steigt sie von dir herunter, gibt dir lächelnd einen tiefen Kuss.

Ihr liegt nebeneinander, streichelt und küsst euch, ich kann mein Glück zwar kaum fassen, doch darf ich mich noch immer nicht bewegen. Ich kann nur zusehen, wie deine Hand ihren Körper nach fährt und ihre Lippen deinen Hals liebkosen.

Ich sehe es dir an, du willst mehr. Sie scheint deine Meinung zu teilen. Ihr kichert ein wenig, als ihr euch aufeinander stürzt. „Möchtest du Spielzeug verwenden?“, fragst du sie mit samtener Stimme. Sie kichert nur zur Antwort und flüstert etwas in dein Ohr.
Sie wirft mir einen Blick zu. „Sollen wir ihn langsam losbinden?“, fragt sie.
Du zuckst mit den Schultern. „Vielleicht später.“ Dann küsst du sie wieder voll Leidenschaft und greifst mit deiner freien Hand zur Spielzeugkiste.

Ich versuche meinen Arm zu bewegen, scheitere aber an den Seilen, mit denen ihr mich am Stuhl fixiert habt. Ich werfe einen Blick zum Bett. Das wird noch eine lange Nacht.

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