Dienstag, 29. Dezember 2015

Vorsätze

Auch die unanständige Seite meiner Person hat gute Vorsätze für das kommende Jahr 2016:

Öfter mal den Kopf ausschalten und einfach machen.
Weniger alberne Enthaltsamkeit.
Sprich das rothaarige Mädchen an! (Ja, man lernt vieles aus den Peanuts)
Weniger Nachdenken über Situationen, mehr Handeln.
Teile es den Menschen mit, auf die du stehst!

Und natürlich:
Mehr Sex! Das ist nur der Oberbegriff - mehr Spielen, mehr Experimente, mehr Offenheit und Zulassen von Gefühlen und Gelüsten, mehr Zugehen auf interessante Menschen, mehr BDSM, mehr Parties, mehr Zweideutigkeiten, mehr Flirten, einfach mehr von allem.
Das Leben ist verdammt kurz, warum sollte man sich etwas so schönes immer wieder versagen?

LEBE!

Donnerstag, 12. November 2015

Spielereien

Ich zittere leicht, als ich höre, wie du hinter mir den Raum betrittst. Ein kühler Lufthauch begleitet dich, streicht über meinen nackten Körper, beschert mir eine Gänsehaut. Ich stehe mit dem Rücken zu dir, wie du es mir gesagt hast. Meine Hände sind hinter mir verschränkt, auch hier handelte ich nach deinem Geheiß. Selbst wenn ich mich umgedreht hätte, könnte ich dir doch nicht in die Augen schauen, das schwarze Tuch nimmt mir die Sicht. Alles, wie du es wolltest. „Geh ins Schlafzimmer“, sagtest du, „zieh dich aus, leg die Augenbinde an, Hände auf den Rücken und warte auf mich.“ Ich habe gewartet, die wenigen Minuten kamen mir wie eine Ewigkeit vor.
Ich höre deine leisen Schritte. Du gehst um mich herum, ich kann deinen abschätzenden Blick fast spüren. Natürlich siehst du, wie erregt ich bin. Du bewegst dich wieder hinter mich, ich sehe deine Bewegungen vor meinem geistigen Auge. Allein diese anmutigen, leichten Schritte, die ich nur hören, erahnen kann, bringen mich schon beinahe um den Verstand. Das tun sie jedes Mal, wenn ich dich sehe, beobachte, anschmachte.
Metall klirrt hinter mir, ich zucke zusammen, als ich deine sanfte kleine Hand an meiner spüre. Ich sage nicht, atme jedoch etwas schneller, während du mir Fesseln anlegst, Ledermanschetten um meine Handgelenke, die mit kurzen Ketten verbunden werden. Prüfend bewege ich meine Arme, komme aber nicht weit. Blind und in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt erwarte ich, was nun kommen mag.
Wieder deine Hand, diesmal auf meiner Brust. Du stehst noch immer hinter mir, umarmst mich fast, während du über meinen Oberkörper streichst. Ich kann mir ein leises Keuchen nicht verkneifen, denn dein Griff wandert tiefer und tiefer, sanft, doch bestimmt, mit mir spielend, umfassend. Mein Atem wird noch schwerer, als du beginnst deine Hand langsam zu bewegen, meine Erregung noch zu steigern. Ich schließe unter meiner Maske die Augen, genieße deine Berührung, gebe mich ihr hin. Dabei vergesse ich, dass du noch eine zweite Hand hast.
Du erinnerst mich daran mit einem klatschenden Schlag auf mein nacktes Hinterteil. Ich schreie einmal auf, weniger vor Schmerz, denn dieser hält sich in Grenzen und ist nichts im Vergleich zu dem, was du in dieser Nacht noch mit mir vorhast, als vor Überraschung. Instinktiv zucke ich zurück, dein Griff wird fester, schmerzhafter, ich verziehe das Gesicht.
Dein Mund ist nahe an meinem Ohr, ich spüre deinen Atem an meinem Hals. Du flüsterst: „Jetzt werden wir ein wenig Spaß haben.“ Ich kann das Lächeln in deiner Stimme hören und noch etwas anderes – Kälte. Du greifst meinen Nacken und drückst mich nach vorn; ich kann mich nicht abstützen, da meine Hände gefesselt sind, somit lande ich mit dem Oberkörper auf dem Bett, knie am Boden. Die nächsten Stunden werden etwas besonderes sein und sehr intensiv. Ich kann mein Lächeln nicht verbergen.

Dienstag, 28. Juli 2015

Kinovorschau

Kaum sind einige Wochen der geistigen und körperlichen Anspannung überwunden, kehrt der Paarungstrieb mit aller Macht zurück.

Ich präsentiere den aktuellen Film im Kopfkino:
Was würde ich tun, wenn ich mit einer bestimmten Frau eine Nacht nach meinen Wünschen verbringen könnte?

In den Hauptrollen: Allerlei weibliche Wesen aus meinem Umfeld.

Die Handlung: Definitiv FSK18 und sehr explizit. Da niemandem die Spannung genommen werden soll, verzichte ich an dieser Stelle auf eine genauere Zusammenfassung. Zudem wechselt mit den Hauptdarstellerinnen auch der Plot - es ist viel eher eine Reihe von Filmen, als ein einzelner Film. Man könnte vermutlich Millionen damit machen, wenn das Internet nicht voller kostenloser Alternativen wäre.

Und welche bewegten Bilder bewegen dich?

Montag, 6. Juli 2015

Realitätsabgleich

Wie ich es erwartete, folgt er mir über die Wiese, hinter die Bäume. Ich schaue mich um, niemand sieht uns, aus dem Augenwinkel registriere ich, dass er sich an einen Baumstamm lehnt, seine Hose öffnet. Ich zögere kurz, bevor ich langsam näher komme, den Blick auf seinen Schwanz gerichtet, den er langsam reibt. Beiläufig wirkende Schritte. Ach, was für ein Zufall, dass wir gerade beide hier sind. Kein Blick in sein Gesicht, ich gehe in die Knie. Ich schäme mich nicht, ihn auf sein Genital zu reduzieren. Ich öffne den Mund, schmecke ihn. Ich bin erfreut, ein guter Geschmack. Ich spüre, wie er zwischen meinen Lippen schnell hart wird. So beginnt es also.
Ich habe vorhin gesehen, wie er sehr interessiert eine Frau anschaute. Ich glaube, er stellt sich gerade vor, ich wäre eine Frau. Die Art, wie er mit meinen langen Haaren spielt, verrät es. Auch seine Finger, die über meinen Oberkörper streichen und meine Brustwarzen reiben, deuten darauf hin. Ich sauge gierig, er lässt mich machen, unterstützt mich zwischendurch immer wieder durch Hüftstöße, ich fühle seinen Griff an meinem Hinterkopf, als er seinen nun harten Schwanz bis zum Anschlag in meinen Mund, meinen Hals drückt.
Ich kriege keine Luft. Halte es durch. Meine Güte, macht es mich geil, dass dieser Kerl sich nimmt, was er will. Er zieht ihn wieder hinaus, ich keuche schwer, bemühe mich dann schnell ihn erneut in meinen Mund zu bekommen. Mein eigener Schwanz drückt gegen meine geschlossene Hose, ich genieße es. Ebenso gefallen mir seine Finger an meinen Brustwarzen, er macht das erstaunlich gut. Nicht zu sanft, aber auch nicht zu grob. Ich gebe mir alle Mühe, kann aber mein Stöhnen nicht lange unterdrücken.
So geht es weiter. Ich blase, sauge ihn, er fickt meinen Mund, ich stöhne gedämpft vor mich hin. Er beugt sich etwas vor, schiebt seine Hand in meine Hose, greift meinen Po. Ich will das nicht, nicht jetzt, nicht hier, aber ich weiß, wenn er mich nehmen wollen würde, würde ich es zulassen. Ich will diesen Schwanz einfach spüren, ich will, dass dieser Mann mich benutzt.
Ich kann nicht aufhören zu saugen. Wieder greift er meinen Kopf, ich kann seine Erregung fühlen. Diesmal ist er wild, fordernd, fickt unerbittlich und tief meinen Mund, ich kann mich nicht wehren. Sein Stöhnen wird laut und unkontrolliert, ich spüre, wie sein Schwanz in meinem Mund zuckt. er zieht ihn heraus, reibt ihn nur kurz, spritzt dann ab. Viele Male. Weit. Ins Gras neben mir.
Wir lächeln uns verlegen an, bevor wir wieder unserer Wege gehen. Der erste Augenkontakt.

Dienstag, 21. April 2015

Bitte sei mir nicht bös'...

Vor fast 10 Jahren begann meine aktuelle Beziehung. Sie verlief die ersten Jahre harmonisch nach klassischer Art, zwei Personen, die sich lieben und dies auch körperlich äußern. Nach einiger Zeit führten wir ein Gespräch und stellten fest, dass wir beide durchaus auch Spaß mit anderen Menschen nicht abgeneigt wären. Dies geschah nicht aus Langeweile oder Beziehungsmüdigkeit, sondern aus dem Wunsch gemeinsame Vorlieben auszuleben. Miteinander sprechen ist eine gute Sache in einer Beziehung, egal wie diese aufgebaut ist, auch wenn jenes Gespräch doch einiges Gedruckse und „Um-den-heißen-Brei-herum-Redens“ beinhaltete. Somit begannen wir uns etwas weiter auszutesten, zunächst stets im Beisein des anderen.
Solche Dinge sind tatsächlich gar nicht so leicht umzusetzen, auch wenn sich beide einig sind, denn schon an der eigentlich relativ weit verbreiteten und einfachen Fantasie „Sex zu dritt“ drohte das ganze Unternehmen beinahe zu scheitern. Wir stellten fest, dass viele Menschen „so etwas“ niemals tun würden und das alles sehr seltsam fanden. Obwohl wir klar kommunizierten, dass wir beide diese Sache wollten und das freiwillig mitmachten, befürchteten potentielle Dritte, dass sie damit jemanden betrügen könnten oder hatten aus anderen Gründen allein bei dem Gedanken daran bereits ein schlechtes Gewissen.
Nun ja, irgendwann klappte es dann doch und siehe da, die Welt ist davon nicht untergegangen. Alle Beteiligten haben es ohne psychischen Knacks überstanden, die Freundschaft und die Beziehung bestanden weiter, man konnte sich auch danach noch problemlos in die Augen sehen, alle Befürchtungen erwiesen sich als übertrieben.
Seitdem ist viel passiert. Ähnliche Erfahrungen fanden noch häufiger statt. Irgendwann gab es erneut ein langes Gespräch unter vier Augen, das dieses Mal mit Unterbrechungen über zwei Tage hinweg geführt wurde. Danach wurde unsere Beziehung in gegenseitigem Einverständnis und unter Aufstellung einiger Regeln geöffnet. Im Grunde bedeutete dies, dass wir fortan auch einzeln Sex mit Außenstehenden haben konnten, sofern dies mit dem Partner abgesprochen war. Beim ersten Mal war es noch eine seltsame Erfahrung, als ich die Nacht allein verbrachte, weil meine Partnerin bei einem anderen war, jedoch stellte ich schnell fest, dass daran nichts schlechtes war. Man sprach danach über die Ereignisse, ich konnte mich für sie freuen, weil sie Spaß gehabt hatte. Umgekehrt funktionierte es irgendwann auf die gleiche Art. Insgesamt hat dies die Beziehung gestärkt und uns beiden die Möglichkeit eröffnet uns ohne schlechtes Gewissen auch außerhalb unsere Zweisamkeit auszuprobieren und auszuleben und spannende Dinge zu erleben.
Der erste polyamore Ansatz entwickelte sich mit der Zeit wohl aus der Freundschaft zu einem anderen Paar. Man verbrachte sehr viel Zeit miteinander und teilte auch bisweilen das Bett. Auch dies war zunächst etwas sonderbar, funktionierte aber eine Zeitlang sehr gut und man überlegte gar zusammen zu ziehen. Es hatte schon ein wenig von einem Beziehungsleben zu viert, auch wenn nie jemand etwas derartiges aussprach.
Letztlich ging dieses Arrangement in die Brüche, wobei der gemeinsame und geteilte Sex vielleicht ein Auslöser, aber nicht die Ursache war. Vermutlich wäre auch eine normale Freundschaft mit der Zeit kaputt gegangen, auch wenn dies vielleicht nicht ganz so weitreichende Konsequenzen gehabt hätte.
„Friends with benefits“ nennt man es so wunderschön, was sich als nächstes langsam für jeden von uns entwickelte. Ich bin ein großer Fan solcher Freundschaften. Sex wird definitiv besser, wenn man sich kennt und mag, somit sind Freunde eigentlich die besten Sexualpartner, die man haben kann. Natürlich wenden an dieser Stelle viele ein „Aaaaber, Sex macht doch die Freundschaft kaputt und man kann dann nie wieder normal miteinander umgehen und es entwickeln sich ungewollte Gefühle und man verliert den anderen....“ einwenden – das mag in manchen Fällen wohl zutreffen, ich selbst habe so etwas nie erlebt und auch aus dem Teil meines Bekanntenkreises, der ähnliches erprobt hat, ist mir wenig in der Art bekannt. Wenn man erwachsen und vernünftig mit der Situation umgeht und vor allem miteinander redet, kann das ganze sehr gut funktionieren.
Tatsächlich kann ich aus eigener Erfahrung eher berichten, dass derartige Freundschaften durch die körperliche Nähe noch zusätzlich gestärkt werden und es auch bleiben, wenn sie irgendwann wieder den Status einer „normalen“ Freundschaft erhalten. Aber natürlich sind Menschen da sehr unterschiedlich und ich erhebe keinen Anspruch auf allgemeine Richtigkeit meiner Erfahrungen. Viele haben da andere Ansichten und das ist für diese Menschen dann auch in Ordnung, sofern sie diese Ansichten auch wirklich empfinden und nicht einfach nur für richtig erachten, weil man ihnen dies so gesagt hat oder weil sie dies als eine feststehende Regel ansehen. Möge ein jeder nach seiner Façon glücklich werden.
Eine dieser Freundschaften meiner Partnerin wurde mit der Zeit immer intensiver, man sah sich häufiger, verbrachte auch zusehends mehr Zeit zu dritt. Während wir zu Beginn alle noch einigermaßen diskret mit der Situation umgingen, scheint inzwischen so ziemlich jeder zu wissen, was bei uns passiert. Was sie da hat, kann man wohl durchaus als polyamore Beziehung, zu mir und zu ihm, bezeichnen. Ich persönlich finde dieses Beziehungsmodell sehr schön und habe keine Probleme damit. Nun ja, eines besteht da schon, und das ist der Neid. Ich gebe es zu, ich hätte so etwas auch gern. Eine enge Freundin, mit der ich Zeit verbringen kann, zu der ich auch mal über Nacht gehen kann, wenn mir zuhause die Decke auf den Kopf fällt, die alle Aspekte einer Freundschaft (oder sogar Beziehung) abdeckt und mit der zusätzlich noch sexuelle Ausschweifungen stattfinden – man wird ja noch träumen dürfen!
Wir sind damit eigentlich wieder am Beginn angekommen, denn hier haben wir wieder eine schwierige Situation. Wie man sich vorstellen kann, ist es nicht sonderlich einfach eine Person (ganz bewusst geschlechtsneutral, denn Frau noch Mann unterscheiden sich da wenig) für eine solche Sache zu gewinnen. Die wenigsten Menschen würden sich darauf einlassen, man hat Angst zu kurz zu kommen, benutzt zu werden und vor Eifersüchteleien. Zudem funktioniert es natürlich auch nicht einen Zettel ans Schwarze Brett zu hängen und auf Bewerbungen zu warten. So etwas muss sich entwickeln, denn eine emotionale Bindung und die gleiche Wellenlänge sind sehr wichtig. Eine Freundschaft muss im Vordergrund stehen, sonst kann es in meinen Augen nicht funktionieren.
Man wird sehen, was die Zukunft bringt. All diese Entwicklungen der letzten Jahre waren unglaubliche Bereicherungen für mein und unser Leben, ich habe wunderbare Menschen gut und auf eine ganz spezielle Art kennengelernt, ich habe viel über mich selbst und meine Wünsche gelernt und ich bin sehr froh, dass wir uns damals für diesen Weg, auf dem wir immer wieder Grenzen überwinden und Neuland betreten, entschieden haben. Wer weiß, wo er noch hinführt?

Donnerstag, 26. März 2015

Kurze Meldung

Nach einem Tag voller Hibbeligkeit, an dem man alle Menschen, die an einem vorbei eilen, nach ihrer Paarungskompatibilität mustert, sie sich nackt vorstellt und sich sehr dazu zwingen muss, konzentriert seinem Tagwerk nachzugehen, kommt man nach Hause, springt unter die Dusche, bricht auf der Couch zusammen und weiß kaum wohin mit dieser ganzen aufgeladenen Energie in Kopf und Körper, weil letzterer schon von der Berührung des Stoffes der Couch auf der nackten Haut zu vibrieren scheint... warum läuft heute kein dummes Fußballspiel im Fernsehen um das Gehirn und seine Bilder abzutöten?

Freitag, 30. Januar 2015

Die Grenzen der Kontrolle

Sätze, die beginnen mit: „Bin ich der einzige, der...“ oder „Geht es nur mir so...?“ sind natürlich ziemlicher Blödsinn, da man bei ca. 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten davon ausgehen kann, dass man nicht der einzige ist, dem es so geht. Besser formuliert wäre wohl: Wem geht es ähnlich?

Ich bin insgesamt ein vernünftiger Mensch, dies gilt auch in Hinblick auf meine Triebe. Natürlich existieren diese, jedoch habe ich sie gut im Griff und kann meine Grenzen einhalten. Konkret gibt es einige Menschen in meinem Umfeld, die eine gewisse Anziehungskraft ausüben, die aber für mich tabu sind, teilweise weil ich sie selbst dazu erklärt habe. Die Gründe sind meist ähnlich, ein Partner oder fehlende geistige Festigkeit um mit so etwas Unverbindlichem umzugehen (oder die Kombination aus beidem) sind wohl die häufigsten. Auch wenn es manchmal schwer fällt, funktioniert dieses System insgesamt sehr gut. Niemals kommt es mit diesem Personenkreis zu mehr als leichtem Körperkontakt und Flirten. Selbst wenn eine dieser Personen ihrerseits klares Interesse erkennen ließe und eine verfängliche Situation herbeirufen würde, gehe ich davon aus, dass ich im Stande wäre, aus dieser Situation herauszugehen ohne etwas zu tun, was ich von der Vernunft her nicht will. Sicherlich würde ich mich hinterher sehr ärgern und eben diese Regeln verfluchen, jedoch kann man ja nicht aus seiner Haut und wahrscheinlich wäre es besser so. Diese Kontrolle traue ich mir grundsätzlich bei jedem dieser Menschen zu, sofern es nicht zu sehr unwahrscheinlichen Situationen kommt, die man kaum vorhersehen kann.

Und doch gibt es eine Ausnahme. Die eine Person, bei der jegliche Kontrolle wie Staub davon gewirbelt werden würde. Die eine Person, die zwar tabu ist, die aber nur mit dem Finger schnippen müsste, damit ich meine gesamte Vernunft ignorieren würde. Die eine Person, bei der es kaum ein Nachdenken gäbe, bevor die Triebe die Oberhand gewännen.

Es ist noch genug Vernunft und Verstand in meinem Kopf um zu erkennen, dass mein eigenes Bild dieser Person wahrscheinlich nicht mit der Realität übereinstimmt. Sehr sicher spielen die Geschichten um verbotene Früchte und Gras auf der anderen Seite des Zauns eine wichtige Rolle bei der ganzen Sache. Die Erkenntnis ändert aber nichts an den Tatsachen.

Der langen Rede kurzer Sinn und um den Bogen zum ersten Absatz zu schlagen: Diese eine spezielle Person, die man sich versagt oder die tabu ist, deren Anziehungskraft aber so enorm ist, dass man weiß, dass jegliche Kontrolle verloren ginge im Falle der Fälle... Wem geht es ähnlich?