Ich will dich endlich
wiedersehen, will deine Stimme hören, will dich an meinem Körper
spüren, wenn ich dich umarme zur Begrüßung.
Doch ist das nicht alles, ich will deine Wärme fühlen, will dich berühren, wie ich dich noch nie berührte, ich will ganz nah bei dir sein, den Moment mit dir teilen.
Ich will dich schmecken, meine Lippen sollen dich erkunden, ich will auch diese Grenze überwinden.
Ich will dich nicht mehr
nur mit Blicken und Gedanken ausziehen, ich will dich sehen, spüren,
schmecken, wie ich dich erträumte.
Ich will dir Freude und
Vergnügen bereiten, will dich beglücken, mit dir spielen und sehen,
erleben, wie du dich fallen lässt.
Doch ich will dich auch
fesseln, dich nehmen und benutzen, will meine Wünsche an dir
ausleben.
Ich will deine Grenzen mit
dir erkunden, ich will dich durch die Fesselung von deinen Fesseln
befreien und erleben, wie du dich gehen lässt, wie ich es noch nie
erlebte, wie ich es mir nur vorstellen kann.
Ich will mit dir eins
werden, will mich mit dir, in dir, verlieren, ich will sehen, wie
weit wir gehen, was wir miteinander tun können, wenn wir Vernunft
und Grenzen aufgeben für kurze Zeit, für die Unendlichkeit.
Doch ich will auch nicht, dass sich etwas ändert an unserem Verhältnis.
Ich will nicht, dass dies
zwischen uns steht, ich will nicht, dass wir etwas tun, was einer von
uns bereut.
Somit bleibt es wie es
ist, ich werde lächeln, ich werde deine Nähe genießen und mich
freuen, wenn ich dich sehe, ich werde mich bemühen, dass auch du
eine schöne Zeit hast... doch ich werde den selbstsüchtigen Schritt
des „Ich will“ nicht gehen.
Niemals.