Samstag, 4. Januar 2014

Fesselndes

Ich lächle, als ich deine Gänsehaut spüre,
Du siehst es nicht, du kannst es nicht sehen.
Dein Körper, er zittert unter der Berührung,
Dein Verstand weiß nicht, was er fühlen soll.
Furcht?
Scham? 
Erregung?
All das... und noch mehr?

Ich bin hinter dir, fixiere deine Arme,
das Seil schmiegt sich an die Handgelenke.
Rauh ist es und fest, nimmt dir die Handlungsfreiheit,
Dein Atem beschleunigt sich, dein Puls rast.
Panik?
Begierde?
Ungeduld?
All das... und noch mehr?

Ein Tuch verbindet deine Augen, es wird Nacht,
Mein Atem streift dabei deinen Nacken.
Du windest dich, ängstlich, stemmst dich dagegen, doch
Das Seil umschlingt deinen Oberkörper.
Angst?
Verlangen?
Vorfreude?
All das... und noch mehr?

Meine Hand drückt dich hinab, du fällst auf die Knie,
Und wirst dabei doch gehalten von mir.
Das Seil windet sich um deinen Bauch, die Arme,
Es engt dich ein und doch befreit es dich.
Unsicherheit?
Triebe?
 Wünsche?
All das... und noch mehr?

Ich lasse dich nach vorn fallen und fange dich,
Du ruhst nun auf deinem Oberkörper.
Dein Po ist erhoben, verheißungsvoll vor mir,
Doch bewundere ich ihn nur von fern.
Sehnsucht?
Gier?
Unruhe?
All das... und noch mehr?

Du atmest schwerer, ich ziehe das Seil fester,
Binde deine Schenkel, fixiere sie.
Ein bittersüßer Schmerz, er lässt dich erbeben,
Als der Strick deine Haut erröten lässt.
Rausch?
Wollust?
Qualen?
All das... und noch mehr?

Ich betrachte mein Werk, ich sehe dein Zittern,
Der letzte Knoten muss geknüpft werden.
Ich ziehe das Seil zwischen den Beinen hindurch,
Ich spüre, wie nass du dort bereits bist.
Leiden?
Geilheit?
Leidenschaft?
All das... und noch viel mehr!